Zeitplanung berechnen

Die Berechnung eines Zeitplanes im Verfahrensstand ist nur in den Fachverfahren ProPLANUNG und ProUMWELT möglich.

 

Allgemein

Der „Verfahrensstand PLUS“ dient dazu, bei der Aufstellung von Plänen (Flächennutzungspläne, Bebauungspläne, etc.) zu unterstützen. Durch parameterseitig hinterlegte Sitzungstermine und Zeiträume, die zwischen den einzelnen Verfahrensschritten liegen müssen, kann der Verfahrensstand bei Änderungen oder Verzögerungen etc. immer wieder neu berechnet werden.

Der Verfahrensstand PLUS erweitert den Verfahrensstand um folgende Funktionen:

  1. Ein Feld zum Eintragen eines Soll-Datums lässt sich für jede Zeile des Fragenkatalogs separat aktivieren.

  2. Mögliche Termine lassen sich nach Konfiguration der abhängigen Felder und dazugehöriger Fristen für das gesamte Verfahren berechnen.

    1. Bei der Terminplanung können bereits festgelegte Sitzungstermine einzelner Behörden berücksichtigt werden.

    1. Die Terminplanung lässt sich aufsteigend wie absteigend definieren.

  3. Behörden lassen sich lagedatenabhängig ein- bzw. ausblenden.

  1. Müssen einzelne Verfahrensschritte wiederholt werden, lassen sich Umlaufgruppen definieren, siehe Umlauf: Verfahrensschritte wiederholen.

Die oben genannten Besonderheiten werden in den nachfolgenden Abschnitten in der Sachbearbeitung demonstriert und anschließend die notwendige Parametrierung erläutert.

Grundlage für nachfolgende Anweisungen ist die Annahme, dass ein neuer Verfahrensstand für Verfahren zur Aufstellung eines Bebauungsplanes erstellt wird oder an der Kopie eines bisherigen Verfahrensstand-Bogens gearbeitet wird, der nach Fertigstellung der Parametrierung für kommende Plan-Verfahren genutzt werden soll.
Wir raten davon ab, nachfolgende Anpassungen an bestehenden Verfahrensstandseiten durchzuführen.
Legen Sie zuvor eine Kopie des zu bearbeitenden Verfahrensstandes an und steuern Sie diese über die Kennziffernsteuerung neu zu.
Alternativ legen Sie beim Speichern der Änderungen im Verfahrensstand eine neue Version des Verfahrensstandes an. Die Beschreibung für das Einrichten des nachfolgend dargestellten Verfahrensstandes beschränkt sich auf die Besonderheiten des Verfahrensstandes PLUS. Siehe auch Variable Seiten einrichten.

 

Zeitplan berechnen

Sobald in der Spalte Soll des Bebauungsplans in einer beliebigen Zeile ein erstes Datum gewählt oder manuell gesetzt wurde, lässt sich ab dieser Stelle auf dem Reiter Vorgang in der Gruppe Zeitplan berechnen mithilfe der Schaltflächen nach oben , beide Richtungen und nach unten eine Berechnung anstoßen.
Je nachdem, an welcher Stelle der Starttermin gesetzt wurde, lässt sich die Berechnung in die drei Richtungen nach oben , beide Richtungen sowie nach unten durchführen.

Falls feststeht, wann ein Plan rechtskräftig werden muss, können Sie mithilfe der Berechnung nach oben prüfen, ob dieses Vorhaben unter Berücksichtigung hinterlegter Sitzungstermine überhaupt durchführbar ist.

In den Parametern des Verfahrensstandes sind Fristen und Zeiträume definiert, welche zwischen den einzelnen Verfahrensschritten liegen müssen. Siehe hierzu Verfahrensstand.
Ebenfalls kommt es vor, dass es vereinzelt Verknüpfungen zu Ämtern / Behörden hinter den jeweiligen Zeilen gibt, welche wiederum feste Termine der nächsten Sitzungen vorgeben. Diese fließen auch in die Zeitplanberechnung ein.

Sitzungstermin festlegen

  1. Zum Start der Terminplanung legen Sie den ersten Sitzungstermin fest.
    Mögliche Sitzungstermine werden mit einem Klick auf das Kalenderfeld angezeigt.

 

Bearbeitungsgeschwindigkeit definieren

Anschließend bestimmen Sie das Tempo, wie schnell die Planung durchgeführt werden soll.

  1. Klicken Sie hierzu auf die Pfeile unterhalb der Schaltflächen Nach oben, beide Richtungen oder Nach unten und öffnen das Menü zur Tempoeinstellung.
    Bei einem einfachen Klick auf einer der drei Schaltflächen wird die Zeitplanung entsprechend des gewählten Tempos Langsam , Normal oder Schnell errechnet.

Die Zeiten in der Tempoeinstellung sind in den Parametern im entsprechenden Verfahrensstand konfigurierbar, unter Sachbearbeitung/Registratur > Sachbearbeitung > Verfahrensstand.

 

Sitzungstermine berechnen

  1. Anschließend schlägt das System einen Zeitplan bis zum möglichen Ende des Verfahrens vor, d. h. alle Datumsfelder werden mit den berechneten Daten ausgefüllt.

Ist in einem gesetzten Zeitfenster kein Sitzungstermin eines Ausschusses mehr frei, wird das Datum rot dargestellt

Falls die Planung mangels Sitzungstermin nun manuell angepasst werden muss oder ein durchgeführter Sitzungstermin nicht erfolgreich verläuft und sich daher ein Umlauf wiederholt, kann auch ab der betroffenen Zeile eine erneute Terminplanung angestoßen werden. Dazu stehen die zuvor beschriebenen Optionen zur Verfügung, wiederholen Sie einfach den beschriebenen Vorgang der Terminplanberechnung, siehe Terminplanberechung mit dem Verfahrensstand PLUS.

Die Wiederholung der Verfahrensschritte und die Steuerung über Lagendaten finden Sie hier, Verfahrensstand PLUS Extras

 

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